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Mittwoch, 22. Oktober 2014

Geschrieben von:


Bernhard Böing
Bernhard Böing
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Umzug in ein Seniorenwohn- oder Pflegeheim – keine leichte Entscheidung!

Untersuchungen zu Wohnwünschen älterer Menschen zeigen, dass die ganz überwiegende Mehrheit ihren Lebensabend in einer ganz normalen Wohnung, und zwar am liebsten in der eigenen bzw. im angestammten Quartier, verbringen möchte. Über 90% der älteren Menschen leben in „normalen“ Wohnungen und diese werden auch in Zukunft die häufigste Wohnform im Alter sein. Dem Erhalt der Selbständigkeit kommt also hohe Priorität zu. Für manch älteren Menschen stellt sich aber möglicherweise zu einem bestimmten Zeitpunkt doch die Frage „zu Hause“ wohnen bleiben oder in ein Seniorenwohn- oder Pflegeheim umziehen, weil eine (Rundum-) Betreuung notwendig wird oder bereits ist.

Bezogen auf Seniorinnen/Senioren ab 65 Jahren verbringen ca. 7% ihren Lebensabend in einer institutionellen Einrichtung. Dabei zeichnet sich die Sozialstruktur der Heimbewohner vor allem durch drei Faktoren aus: Hochaltrigkeit, Verwitwung und hoher Frauanteil; hinzu kommt verschiedentlich eine schwere Erkrankung. Der Frauenanteil in Heimen ist mit rund 60% relativ hoch. Dieser prozentuale Anteil lässt sich z.B. durch die generell höhere Lebenserwartung von Frauen sowie einem spezifischen Pflegebedarf im steigenden Alter erklären.